Stand: 5. März 2026
Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform »Liza« (nachfolgend »Dienst«), betrieben von der Liza GmbH, Aachen (nachfolgend »Anbieter«). Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (B2B).
Mit der Registrierung oder Nutzung des Dienstes akzeptiert der Kunde diese Bedingungen.
Der Anbieter stellt eine cloudbasierte Plattform für Projektmanagement und Kommunikation bereit. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Produktbeschreibung auf liza.app.
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel, geplante Wartungsarbeiten ausgenommen.
Der Dienst umfasst KI-gestützte Funktionen (z. B. Texterstellung, Zusammenfassungen, Projektplanung, Assistenzfunktionen). Hierfür werden Drittanbieter von KI-Modellen eingesetzt. Soweit der Kunde KI-Funktionen nutzt, werden die vom Kunden bereitgestellten Inhalte als Kontext an den jeweiligen KI-Anbieter übermittelt; Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft oder unvollständig sein. Der Kunde ist für die Prüfung und Verwendung dieser Inhalte selbst verantwortlich. Die KI-Anbieter verwenden Kundendaten nicht zum Trainieren ihrer Modelle. Der Kunde kann die KI-Funktionen jederzeit vollständig in den Plattform-Einstellungen deaktivieren.
Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung zustande und läuft auf unbestimmte Zeit.
Kostenlose Accounts: Beide Seiten können jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Der Kunde kann seinen Account jederzeit über die Plattform löschen.
Bezahlte Accounts: Die Vergütung ist jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums (Monat oder Jahr, je nach gewähltem Tarif) im Voraus fällig. Der Kunde kann jederzeit kündigen. Die Kündigung wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam; eine Erstattung bereits gezahlter Beträge erfolgt nicht.
Der Anbieter kann mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Bei Kündigung durch den Anbieter werden bereits gezahlte Beträge für den verbleibenden Zeitraum anteilig erstattet.
Zahlungsverzug: Kommt der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Mahnung mit angemessener Nachfrist zu sperren. Kosten, die dem Anbieter durch fehlgeschlagene Zahlungen entstehen (z. B. Rücklastschriften, Kreditkartenrückbuchungen), trägt der Kunde, sofern er die fehlgeschlagene Zahlung zu vertreten hat. Gesetzliche Verzugszinsen gemäß § 288 BGB bleiben unberührt.
Nach Beendigung des Vertrags hat der Kunde 30 Tage Zeit, seine Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format herunterzuladen. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln, den Dienst nur im Rahmen geltenden Rechts zu nutzen und die Bestimmungen der Nutzungsrichtlinie einzuhalten.
Der Kunde stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte an den von ihm eingestellten Inhalten verfügt.
Die Nutzung des Dienstes für Zwecke, die darauf abzielen oder dazu beitragen können, Menschen zu verletzen oder zu töten, sowie für Massenüberwachung ist ausdrücklich untersagt.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab.
Alle Rechte an der Plattform, einschließlich Software, Design und Dokumentation, verbleiben beim Anbieter. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Vertragslaufzeit.
Gemäß dem EU Data Act hat der Kunde jederzeit das Recht, seine Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu exportieren. Der Anbieter unterstützt den Wechsel zu einem anderen Anbieter und beseitigt technische Hindernisse für den Datentransfer.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist in diesem Fall auf den in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütungsbetrag begrenzt.
Der Anbieter kann diese Bedingungen mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die neuen Bedingungen als akzeptiert. Auf die Bedeutung des Schweigens wird der Kunde bei der Ankündigung gesondert hingewiesen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Aachen, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Nebenabreden bedürfen der Textform.